Keine Energie-Transitautobahn durch Oberkärnten
Energieförderreferent Scheuch: Energieunabhängigkeit und Umweltbewusstsein im Vordergrund
"Ich sehe den derzeitigen Plan einer Gaspipeline durch Oberkärnten sehr kritisch. In Zeiten der Energiewende führt das nur zu zusätzlichen Abhängigkeiten. Außerdem ist die Pipeline laut derzeitigem Entwurf ohne Mehrwert für die Bevölkerung einer Region, die schon jetzt durch Wasserkraftwerke und dafür benötigte Stromleitungen mehr als genug belastet ist“, erklärte, heute, Freitag, Energieförderreferent LHStv. Uwe Scheuch. In Zeiten wie diesen sollte es viel mehr gelten, durch die Förderung von erneuerbarer Energie energieautark zu werden und Umweltbewusstsein groß zu schreiben.
Diese Umstände werde man jedenfalls berücksichtigen und im Genehmigungsverfahren äußerst vorsichtig vorgehen, kündigt der Landeshauptmann Stellvertreter an. "Eine Energie-Transitautobahn durch Oberkärnten, von der die Oberkärntnerinnen und Oberkärntner nichts haben, kann nicht unser Ziel sein“, meinte Scheuch.






